Orchester

Der Name des Basler Festival Orchesters ist untrennbar mit dem Basler Silvesterkonzert verbunden, an welchem das aus mehrheitlich jungen Berufsmusikern bestehende Projektorchester 2016 bereits zum 20. Mal auftritt. Als Opernorchester hat es Rossinis "Il Turco in Italia" (2008) und "L'equivoco stravagante" (Schweizer Erstaufführung, 2011), Bellinis "Il Pirata" (2010) und Donizettis "Anna Bolena" (2012) am Opernfestival Riehen begleitet, sowie im Rahmen von "Basel tanzt" das Berliner Staatsballett (2003) und das Stuttgarter Ballett (2005). Der Klangkörper war auch in "Jesus Christ Superstar" (2003) im Musical Theater Basel beteiligt und wirkte von 1999 bis 2008 regelmässig am Goetheanum Dornach, zuletzt in einer Teilaufführung von Wagners "Parsifal" (Osterfestspiele 2008). Von 2008 bis 2011 trat das Orchester gemeinsam mit dem Opernchor des Theater Basel alljährlich an der Eröffnungszeremonie der "Swiss Indoors" in der St. Jakobshalle auf, die jeweils live im Schweizer Fernsehen übertragen wurde. 2016 war es an der Schweizer Erstaufführung von Bellinis "Bianca e Fernando" durch die Opera St. Moritz beteiligt. Mit Operngalas und Gospel-Abenden hat das BFO in allen grösseren Schweizer Städten gastiert (u.a. Tonhalle Zürich, KKL Luzern) und Solisten wie Montserrat Caballé, Elena Mosuc, Nuria Rial, Los Romeros, Paul Potts sowie auch den Ungarischen Rundfunkchor Budapest begleitet. Als Gastdirigenten standen renommierte Opern- und Ballettdirigenten wie Kevin Rhodes, Michel Quéval, James Tuggle, Jan Schultsz, Srboljub Dinic oder Hans Richter am Pult. Auslandtourneen führten das BFO nach Spanien und Deutschland. Mehrere Radiomitschnitte und CDs dokumentieren das bisherige Schaffen. Nennenswerte Eigenproduktionen waren auch diverse Spanische Zarzuela-Programme zwischen 1999 und 2006, oder die Schweizer Erstaufführungen von Mikis Theodorakis' "To axion esti" (2002) und Donizettis "Betly, ossia la capanna svizzera" (2006).